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Maßgeschneiderte Desktops: Individuell, aber zentral verwaltbar

Als kirchliche Institution ist die Erzdiözese Salzburg nicht nur die älteste Organisation in Salzburg, sie zählt auch zu den größten Arbeitgebern dieses Bundeslandes. Neben der kirchenorganisatorisch bedingten Aufgabe der Verwaltung und Betreuung der angegliederten Pfarren, liegt der Tätigkeitsschwerpunkt vor allem im Sozial- und Bildungsbereich.

Eine Vielzahl von Institutionen, über deren Verflechtung selbst Insider oft nicht genau Bescheid wissen, wie Mag. Alexander Würflinger, Leiter der IT-Abteilung der Erzdiözese, bestätigt: „Ich war überrascht, als ich hier eingestiegen bin, was alles hinter der Erzdiözese steht.“ Womit Alexander Würflinger indirekt auch schon eine der für ihn wesentlichen Problemstellungen als IT-Leiter beschreibt. Denn die Erzdiözese, als Organisation über Jahrhunderte gewachsen, braucht im 21. Jahrhundert die Struktur einer modernen IT-Landschaft, die effiziente Kommunikation und Verwaltung ermöglicht. Seit 2002 arbeiten Würflinger und sein Team daran, den vorher herrschenden Wildwuchs in der IT zu kultivieren. Jahr für Jahr wird das Netzwerk ausgebaut und auf einheitliche Workstations umgestellt.

Das war auch der Hintergrund für das aktuelle Projekt, mit dem die Erzdiözese Salzburg X-tech betraute. Die besondere Problemstellung: Bestimmte Anforderungen an Spezialapplikationen konnten über die bestehende XenApp-Farm nicht zur Verfügung gestellt werden. Einige dieser Applikationen waren nicht terminalservicefähig, bei anderen war aus lizenztechnischen Gründen eine Alternative gefordert. Allerdings ist der Zugriff auf diese Applikationen nur für relativ wenige Mitarbeiter der Erzdiözese notwendig. Womit eine möglichst treffsichere Individualisierung der Desktops für bestimmte Benutzergruppen die effizienteste Lösung für diese Problemstellung bot. „Die Arbeitsplätze die schon zentralisiert wurden, waren von den Anforderungen her alle ähnlich strukturiert. Jetzt ging es darum Rechner mit verschiedenen Softwareausstattungen in eine virtuelle Umgebung zu integrieren“, beschreibt Helmut Raudaschl, stellvertretender IT-Leiter, die Situation. Trotz der Individualität musste eine Möglichkeit geschaffen werden, schnelle Roll-out bzw. Roll-back für Applikationen, Betriebssysteme und Patches zu gewährleisten. Und last but not least ging es auch um den Benutzerkomfort, wie Alexander Würflinger betont: „Für unsere Kolleginnen und Kollegen sollte sich möglichst wenig ändern, und wenn, dann nur zum Besseren.“

Ein beachtliches Bündel an Anforderungen, die sich mit einer Standardlösung nicht so ohne Weiteres erfüllen ließen. In Zusammenarbeit mit dem IT-Team der Erzdiözese Salzburg entwickelte Gregor Smrz, Head of Virtual Environments bei X-tech, eine Gesamtlösung, die durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Komponenten, den Ansprüchen gerecht wurde. Zum Einsatz kamen Citrix Xen-Desktop Advanced für den Provisioningservice und das Applikationsstreaming, VMware Infrastructure 3.5 um ein optimales Speichermanagement zu erzielen, sowie Wyse Thin Clients mit TCX, einer Software die Multimediafähigkeit gewährleistet und Zugriff auf USB Devices ermöglicht. Das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten beschreibt Gregor Smrz so: „Der Benutzer kann via TC auf seinen zugewiesenen virtuellen Arbeitsplatz zugreifen und er hat außerdem die Möglichkeit zur Ausführung der ihm zugewiesenen gestreamten Applikationen. Durch den Provisioning-Service werden das Clientbetriebssystem und die darauf installierten Applikationen nach jeder Abmeldung zurückgesetzt und damit für den nächsten Benutzer der Status Quo wieder hergestellt. Jede Desktopgruppe ist dadurch auch gleich installiert und so erzielt man eine sehr hohe Gleichmäßigkeit. Individuelle Desktops machen Workstations möglich, die sehr einem PC ähneln, aber die Nachteile des PC nicht haben.“

Nach der Umsetzung des Projektes wurden schnell die Vorteile der Lösung für User und IT-Administration bemerkbar. „Das Einrichten eines neuen Arbeitsplatzes ist in dieser Geschwindigkeit enorm. Dazu kommt die hohe Datensicherheit und die gute Wartbarkeit des Systems“, erklärt der IT-Leiter der Erzdiözese. Auch Würflingers Stellvertreter Helmut Raudaschl ist voll des Lobes: „Wir müssen nicht mehr vor Ort die Hardware bearbeiten und auch Patches werden direkt auf den Server gespielt. Im Fehlerfall können Probleme viel schneller behoben werden. Nicht zu vergessen die Verbesserungen für unsere User: Die Anmeldung am Arbeitsplatz geht jetzt mindestens dreimal so schnell.“ Zusätzlich zu den genannten Benefits betonen Würflinger und Raudaschl noch einen weiteren positiven Effekt: Die Kosten für Administration und Wartung konnten deutlich gesenkt werden.

Der erfolgreiche Abschluss des jüngsten Projektes erweist sich damit als ein weiterer Eckpunkt der mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen der Erzdiözese Salzburg und X-tech. Eine Zusammenarbeit, für die sowohl Alexander Würflinger, wie auch Helmut Raudaschl lobende Worte finden: „Herr Smrz von X-tech betreut uns schon seit 2004 und der Einsatz war immer vorbildlich.“ IT-Leiter Würflinger zeigt sich von der Produktneutralität von X-tech beeindruckt: „Wir haben nie das Gefühl gehabt, dass, wenn wir es nicht mit einer bestimmten Variante machen, wir keine Unterstützung hätten. Die Beratung durch X-tech ist immer eine sehr neutrale technische Beurteilung.