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Denzel setzt für Autoschnellservice-Kette auf Thin Clients

Business-Anwendungen machen mit Wyse Thin Computing
Boxenstopp bei FASTBOX.

Die Menschen, die mit ihrem Auto zu FASTBOX kommen, wollen das, was auch Formel-1-Fahrer beim Boxenstopp bekommen: Ihren Wagen in die Boxengasse fahren, ohne vorherige Terminvereinbarung direkt vor Ort reparieren lassen und ihn gleich wieder mitnehmen. Damit das gelingt, hat die Autoschnellservice-Kette der österreichischen Wolfgang Denzel AG mit Thin Clients von Wyse eine IT-Infrastruktur geschaffen, die das Gleiche mit den benötigten Business-Anwendungen und Daten tut: IT-Sevice an Ort und Stelle schnell, sicher und effizient bereitstellen.

FASTBOX GmbH & Co. KG ist einer der vielen Geschäftsbereiche der Wolfgang Denzel AG, die schon 1938 vom Motorsportler Wolfgang Denzel gegründet wurde und heute mit einem breiten Spektrum an Automarken und -modellen, mit Car-Sharing, Mietwagen sowie umfassenden Finanz- und Servicedienstleistungen eine feste Größe im österreichischen Automobilmarkt ist. Die Schnellservice-Kette ist mit 22 Filialen über das ganze Land verteilt und bietet Autofahrern unabhängig von Marke und Modell einen schnellen und kostengünstigen Reparaturservice. Schnelligkeit und Kosteneffizienz war auch für die IT-Abteilung oberstes Gebot zur Anbindung der FASTBOX-Filialen an die IT-Architektur des Konzerns.

„Mit den FASTBOX-Filialen bietet Denzel Autofahrern aller Marken einen effizienten und kostengünstigen Service“, erläutert Heinrich Starke, Systemadministrator und Thin-Computing-Projektleiter bei Denzel, die Anforderungen. „Daher muss auch die IT-Struktur hier besonders schlank, effizient und kostengünstig funktionieren.“ Für die FASTBOX-Niederlassungen setzte der Konzern daher schon seit 2005 auf Thin Computing per Microsoft Terminal Server. Über einfache ADSL-Leitungen mit 768 KB Download- und 128 KB Upload-Volumen waren die FASTBOX-Filialen mit ihren jeweils zwei bis drei PCs an die zentrale IT in Wien. angeschlossen. „Obwohl wir diese PCs zentral administriert haben,“ so Starke, „waren viele Prozesse wie zum Beispiel das Einspielen von Updates für das Microsoft Betriebssystem Windows XP wegen der schwachen Datenleitung aufwändig und zeitintensiv. Und wenn wirklich mal ein PC ausfiel, musste für die Reparatur doch immer ein Administrator her bzw. der PC nach Wien.“ Angesichts der notwendigen Ausmusterung zahlreicher PCs in den FASTBOX-Filialen entschloss man sich daher Ende 2007 bei Denzel, den Einsatz von Thin Clients genauer zu prüfen.

Thin Computing mit Wyse macht das Rennen

„Da wir selbst bis dahin keine Erfahrung mit der Thin Computing Technologie hatten, ließen wir uns bei der Entscheidung für einen Anbieter von der X-tech Handelsgesellschaft mbH beraten“, berichtet Starke. X-tech Geschäftsführer Peter Höfer dazu: „Für uns ist es wichtig, dass der Kunde das Produkt erhält, das seinen Anforderungen und Erwartungen am besten entspricht. Durch unsere langjährigen Kontakte und unser Know-how war es uns möglich, in einem eintägigen Workshop einen objektiven Überblick und Vergleich mehrerer in Frage kommender Produkte zu vermitteln.“

Im Rahmen dieses Workshops präsentierten HP, Igel und Wyse ihre Thin-Computing-Lösungen. „Uns hat dabei die Technologie von Wyse überzeugt“, so Starke. „Wyse ist ein Anbieter, der seine Entwicklung voll auf das Thin Computing ausrichtet. Und das merkt man den ausgereiften und runden Lösungen an.“ So überzeugte zum Beispiel das Betriebssystem Wyse Thin OS mit schlanken 2 MB, das über die schmalen Datenleitungen der FASTBOX-Filialen viel leichter zu verteilen ist als die 50-60 MB schweren Betriebssysteme der Konkurrenz. „Außerdem hat uns der Wyse Device Manager begeistert“, erzählt der IT-Administrator. Der Wyse Device Manager ermöglicht die Fernüberwachung und das Management der Thin Clients mit zahlreichen Funktionen auf sehr übersichtliche Art und Weise. Mit ihm lassen sich die Thin Clients, die Nutzerprofile für den Zugriff auf Unternehmensanwendungen und -daten einfach verwalten. Er ermöglicht u.a. die Verteilung vollständiger Images oder Patches, die Ausführung terminierter Updates, die automatische Konfiguration von Geräten und eine detaillierte Bestandsverwaltung. „Und nicht zuletzt haben uns auch das Engagement der Wyse-Mitarbeiter und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Produkte überzeugt“, schließt Starke die Überlegungen ab.

Nachdem die neuen Konfigurationen, Nutzerprofile, Zugriffsberechtigungen etc. mit dem Wyse Device Manager festgelegt waren, wurden im Jänner 2008 die PCs in den FASTBOX-Niederlassungen gegen 44 Thin Clients Wyse S Class ausgetauscht. Die neuen Endgeräte wurden in Minutenschnelle automatisch konfiguriert und stellen heute den rund 120 FASTBOX-Mitarbeitern im ganzen Land die benötigten Business-Anwendungen schnell und einfach zur Verfügung. Die speziell für den Autoservice konzipierten Unternehmensapplikationen für die Auftragsabwicklung und Rechnungsstellung sowie für die Abfrage von Teilekatalogen und Lagerbeständen werden vom zentralen Rechenzentrum in Wien per Windows Terminal Server auf die Wyse Thin Clients übertragen.

Schlanker Boxenstopp

„Wir sehen schon jetzt“, erläutert Heinrich Starke die Vorteile der neuen Technologie, „dass sich der Wechsel zum Thin Computing gelohnt hat. Die Anmeldezeiten für die Mitarbeiter haben sich drastisch verkürzt, und die Anwendungen laufen rund. Die Administration unserer Endgeräte in den FASTBOXFilialen hat sich ebenfalls deutlich vereinfacht: So entfallen beispielsweise die Microsoft Updates komplett. Insgesamt konnten wir die Kosten für die Frontends auf etwa ein Viertel reduzieren.“ Unerwartete Nebeneffekte gebe es bisher ebensowenig wie Geräteausfälle, so der Projektleiter, obwohl die dank der Thin Computing Technologie durch ein Ersatzgerät einfach kompensiert werden könnten. „Wahrscheinlich sind die Thin Clients, die so klein sind, dass wir sie einfach in eine Halterung am Bildschirm stecken können, sogar robuster als die klassischen PCs“, vermutet Starke, „denn die lüfterlosen Geräte sind weniger staubanfällig und daher auch für die raue Werkstattumgebung bestens geeignet.

Nicht zuletzt trägt auch die Stromersparnis von etwa 85 Prozent zur Zufriedenheit mit dem neuen IT-Service in den FASTBOX-Niederlassungen bei. Und das ist nicht nur gut für unser Budget“, so Starke weiter, „sondern auch für die Umwelt“. Der erfolgreiche Einsatz der Thin-Computing-Technologie zieht daher in der Wolfgang Denzel AG schon weitere Kreise. So wurden beispielsweise 16 weitere Thin Clients an den Denzel Kundencenter Standorten als offene Infopoints eingerichtet. Hier erhalten bis zu 500 Mitarbeiter, die selbst keinen Arbeits-PC haben, Zugang zu einem Unternehmensportal mit Serviceprogrammen für Mitarbeiter. Am Infopoint können sie sich zum Beispiel über Weiterbildungsmöglichkeiten informieren, für Lehrgänge anmelden oder Krankmeldungen eingeben. „Außerdem prüfen wir gerade“, so Heinrich Starke, „wo und wie wir das Thin Computing im gesamten Denzel Konzern sinnvoll einsetzen können. Unsere Erfahrung mit den FASTBOX-Filialen hat uns schließlich gezeigt, dass Schnelligkeit und Effizienz kein Privileg der Formel 1 sind.“