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VMwares ESXi 4.1: Integration mit Active Directory und Tech Support Mode
VMware hat das neue Release 4.1 des ESXi-Hypervisor stark überarbeitet. VMwares Ziel dabei war es, den klassischen ESX-Hypervisor mit dem neuen, schlankeren zu ersetzen. Denn vSphere 4.1 wird die letzte Version sein, die noch beide Hypervisoren, den ESX sowie den ESXi enthält.
ESXi hat an wichtigen High-Level-Funktionen viel Neues zu bieten:
- ESXi 4.1 unterstützt jetzt bis zu ein TByte RAM und bis zu 320 virtuelle Maschinen (VMs).
- Das Booten über ein SAN (Fibre Channel, iSCSI und Fibre Channel-over-Ethernet (FCoE)) mit Support von skriptgesteuerten Installationen unter Verwendung von Kickstart.
- Support für den Tech Support Mode (TSM) ohne einen „root“-Account nützen zu müssen. Zugang zum Direct Console User Interface (DCUI) mit Support des TSM over the secure Shell (SSH-)Protokolls sowie einem vollständigen Host Lockdown für hohe Sicherheit.
- Vollständige Updates über den VMware Update Manager (VUM) mit der Möglichkeit Treiber, CIM-Anbieter (Common Information Model CIM) sowie Module wie Hewlett-Packards (HP) SIM und IBM Director-Agenten zu nutzen.
- Support für Microsofts Active Directory (AD).
- Neue Commands im Virtual Command Line Interface (vCLI), um den ESXi-Host mit Kommandobefehlen aus der Ferne zu managen. Dazu gehören auch Tools, die AD-Support und a mcl.pl Script nutzen, um Task über viele ESX-Hosts hinweg auszuführen.
- Integrierter Syslog-Support.
Das Boot vom SAN und Installationsskripts
Das Booten vom SAN gehört zu den wichtigen Komponenten des neuen ESXi 4.1. Bis zu Version vSphere4.1 wurde diese Funktion nur experimentell unterstützt. Das Booten vom SAN wird vor allem in Blade-Umgebungen gerne genutzt und ist ein wichtiges Kriterium für Kunden, die auf den neuen Hypervisor wechseln wollen, beziehungsweise gleichzeitig neue Plattformen wie Ciscos Unified Computing System (UCS) evaluieren.

