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Microsoft setzt auf Cloud-Computing
Auf der Worldwide Partner Conference 2010 (WPC 2010 ) in Washington D.C., schwört Microsoft die Partner auf seine Unternehmensstrategie ein. An erster Stelle steht für Konzern-Chef Steve Ballmer die Cloud.
Weitere Fokusthemen der Veranstaltung sind neben Cloud, Windows Mobile 7, die neue Informations-Plattform mit dem Code-Namen „Dallas“ und die Desktop-Management-Software Intunes. Außerdem wurden bereits die Beta-Versionen der ersten Service-Packs von Windows 7 und des Windows Server 2008 R2 verteilt. Auch die Service-Packs stehen ganz im Zeichen der Cloud: Sie haben neue Virtualisierungs-Werkzeuge an Bord, mit denen die Installation einer Private Cloud vereinfacht wird.
Microsoft-Chef Steve Ballmer betonte in seiner Keynote die Wichtigkeit und das Potential dieser Technologie: „Der weltweite Wandel hin zur Cloud ist absolut klar.“ Die nächsten zwölf Monate seien entscheidend, meinte Ballmer und weiter: "Die Möglichkeiten sind real". Es sei allerdings noch einiges zu tun, um die Kunden zu überzeugen und die Chancen der Cloud zu nutzen. Ballmer glaubt allerdings nicht daran, dass durch Cloud-Computing auf der Hardware-Seite nur noch Thin Clients eingesetzt werden. Im Gegenteil: „Die Cloud will smarte Geräte. Das sieht man heutzutage beispielsweise an den neuen Fernsehgeräten, die weit mehr als nur reine Bildübertragung können.“ Ein weiteres Beispiel sei die (microsoft-eigene) Spielekonsole Kinect, dem Nachfolger von Natal. Die Steuerung geschieht ohne Eingabegeräte wie Tastatur oder Joystick, rein über die Bewegungserkennung. „Künftig werden diese Smart Devices in der Cloud verankert sein“, ist sich der Konzern-Chef sicher.
Zur Microsoft WPC 2010 sind insgesamt 9.300 Partner und 3.600 Microsoft-Mitarbeiter nach Washington angereist.


