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Dominanz in der Cloud

VMware-Chef Paul Maritz plant weitere Zukäufe, um das Angebot der im Web verfügbaren IT-Infrastruktur auszubauen – und die Konkurrenz auf Distanz zu halten. "Wir sind an Technologien und Leuten interessiert, aber wir kaufen keine Märkte", erklärte kürzlich Maritz gegenüber der Financial Times Deutschland. Mögliche Kaufkandidaten wollte er nicht nennen. Auch Gerüchte, dass er den von  Amazon und Benchmark Capital finanzierten Cloud-Computing-Spezialisten Engine Yard im Visier hat, kommentierte er nicht.

VMware ist zwar mit einem Anteil von fast 90 Prozent bei Server-Virtualisierungssoftware nach wie vor führend in diesem Marktsegment, geriet aber in den vergangenen Jahren durch Virtualisierungs-Produkte der Mitbewerber verstärkt unter Druck.  Um VMwares Zukunft zu sichern, treibt Maritz den Ausbau eines breiten Softwareangebots für die Virtualisierung ganzer Rechenzentren inklusive Server-, Speicher- und Netzwerkkapazitäten voran. Kunden sollen ihre Datenfabriken als firmeninterne Webdienste, Clouds genannt, betreiben können. Diese privaten Clouds können mit den öffentlichen Cloud-Angeboten von VMware-Partnern wie Google oder Salesforce.com verbunden werden. Zudem will VMware ein schnelleres und kostengünstigeres, ins Web verlagertes Modell zur Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen bieten.