Android-Ransomware fordert iTunes-Lösegeld

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27. 04. 2016

Android-Ransomware fordert iTunes-Lösegeld

 

Wie viele Schädlinge für den PC setzt Dogspectus auf bösartige Werbung, um sich auszubreiten. "Das ist meines Wissens nach das erste Mal, dass ein Exploit-Kit eine bösartige App erfolgreich ohne jegliche Nutzer-Interaktion auf einem Mobilgerät installieren konnte", schreibt Blue-Coat-Forscher Andrew Brandt im Unternehmens-Blog. Nicht einmal eine Dialog-Box über App-Berechtigungen erscheint demnach.

 

Nach der Infektion verhält sich die Malware wie eine typische Ransomware. Sie würgt andere Apps ab und verhindert deren Start, sorgt dafür, dass sie beim Neustart als erstes geladen wird und tauscht Informationen mit einem Kontrollserver aus. Dazu kommt selbstverständlich eine Lösegeldforderung. Die angebliche Cyber.Police droht damit, Daten über angebliche illegale Aktivitäten auf dem Handy an den US-Heimatschutz weiterzuleiten. Um das zu verhindern, sollen Nutzer die Codes von iTunes-Geschenkkarten im Gesamtwert von 200 Dollar eingeben.

 

Für Durchschnittsanwender ist diese Form des Lösegelds sicher greifbarer und leichter zu beschaffen als die von moderner Ransomware meist geforderten Crypto-Währungen.

 

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Artikel via Computerwelt: http://www.computerwelt.at/news/technologie-strategie/security/detail/artikel/115455-android-ransomware-fordert-itunes-loesegeld/