Windows Server 2016 steht in den Startlöchern

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Ing. Kevin Falmbigl03. 10. 2016

Windows Server 2016 steht in den Startlöchern

 

Im Rahmen der Microsoft Ignite 2016, welche dieses Jahr in Atlanta stattfindet, wurde der neue Windows Server 2016 vorgestellt und seine generelle Verfügbarkeit für Mitte Oktober angekündigt.

Die Evaluation Version kann bereits seit 26.09.2016 von Microsoft heruntergeladen und getestet werden.

Auf der Microsoft-Preisliste werden Windows Server 2016 und auch System Center 2016 jedoch erst ab 1. Oktober erscheinen – allgemein verfügbar sind beide Produkte spätestens ab Mitte Oktober.

 

Container mit Windows Server und Hyper-V
Windows Server 2016 bringt Unterstützung für Windows- und Linux-Container mit. Die Container lassen sich über die Open-Source-Engine Docker verwalten und Applikationen automatisch bereitstellen. Kunden können Docker-Container-Anwendungen erstellen, die auf Windows-Servern im eigenen Rechenzentrum genauso lauffähig sind wie unter Windows Server 2016 in einer virtuellen Maschine auf Microsoft Azure, unabhängig von der Hosting-Umgebung und dem Cloud Provider.

 

Windows Server 2016 unterstützt auch Hyper-V-Container. Hier handelt es sich um mit Docker verwaltbare Container, die Microsofts Hypervisor Hyper-V für die Virtualisierung nutzen. Dabei virtualisiert Hyper-V den Container und nicht das gesamte Betriebssystem.

 

Nano Server
Beim Nano Server handelt es sich um eine Minimalversion von Windows Server, welche laut Microsoft nur etwa ein Zwanzigstel der Größe des Windows Server Core hat. Sie bringt nur absolut notwendige Komponenten mit: Hyper-V, Clustering, Networking, Storage, .NET und Common Language Runtime – aber keine grafische Oberfläche. Durch den neuen Nano Server werden Angriffspunkte auf firmeneigene IT-Infrastrukturen deutlich reduziert. Nano Server minimiert häufige Neustarts von Rechnern wegen des Einspielens von Updates und Patches und verringert damit auch das Risiko eines möglichen Eindringens von Schadsoftware von außen.

 

Software-definiertes Rechenzentrum
Windows Server 2016 stellt ein flexibleres und kosteneffizienteres Betriebssystem für Ihr Datencenter bereit, wobei von Azure inspirierte softwaredefinierte Computing-, Speicher- und Netzwerkvirtualisierungsfeatures zum Einsatz kommen.

 

Storage Spaces Direct/Replica
So bietet Windows Server 2016 mit Storage Spaces Direct/Replica zum ersten Mal die Möglichkeit, interne Speicherkapazitäten zu dynamisch skalierbaren Speicherumgebungen mit einer hohen Ausfallsicherheit auszubauen. Funktionalitäten wie das Replizieren ganzer Speichersysteme („Volumes“) an verteilten Standorten sowie das automatisierte Umschalten im Fehlerfall helfen Unternehmen, die Kosten für die Anschaffung von Speichernetzwerken deutlich zu verringern.

 

Sicherheit und Compliance auf Enterprise-Niveau
Windows Server 2016 bietet neue Möglichkeiten, um die für einen privilegierten Zugriff notwendigen Zeiten und Rechte effektiver zu steuern. Dazu gehören die Absicherung der relevanten Systeme über „Just enough time“ und „Just enough administration“, die nur die aktuell notwendigen Rechte für die Administratoren bereitstellen und somit selbst bei Diebstahl der Benutzerkennungen einen sicheren Schutz der Kundensysteme gewährleistet.

 

MEET THE EXPERTS - EVENT

Wir dürfen Ihnen außerdem bekannt geben, dass es zum Windows Server 2016 als auch zu XenDesktop und XenApp am 06.12.2016 ein "Meet the Experts" geben wird, bei dem Sie in einer Mischung aus Workshop und Vortrag von unseren Experten Reinhard Travnicek und Kevin Falmbigl die wichtigsten Neuerungen und Funktionen gezeigt bekommen. Nähere Informationen folgen hierzu in Kürze!

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